<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<html>
<head>
<title>Sektion Würzburg des DAV</title>
<meta name="description" content="DAV Sektion Würzburg Webseite">
<meta name="author" content="Dirk Lang">
<meta name="keywords" content="DAV, Sektion Würzburg, Alpenverein">
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8">
<link rel="stylesheet" href="../_css/dav.css" type="text/css">
</head>
<body>
<table id="headline">
<tr>
 <td>Naturschutz</td>
 <td class="right"><img src="../_graphics/icons/icon_naturschutz.png"
      alt="Symbol Naturschutz" style="width: 32px; height: 32px; border: none;"
      title="Symbol Naturschutz" /></td>
</tr>
</table>
<br />
<table cellspacing="0" width="100%">
<tr>
 <td class="tab free six"><a href="natur_und_umwelt.html">Natur & Umwelt</a></td>
 <td class="tab free six"><a href="natur_termine.php">Termine</a></td>
 <td class="tab free six"><a href="via_alpina.html">Via Alpina</a></td>
 <td class="tab free six"><a href="naturschutzgebiet_kalbenstein.html">NSG Grainberg-Kalbenstein</a></td>
 <td class="tab sel six">Via Alpina</td>
 <td class="tab free six"><a href="natura2000.html">Natura 2000</a></td>
</tr>
</table>
<br />
<h3>Die Via Alpina</h3>
                <p>Ein Wanderweg durch die acht Alpenstaaten:</p>
                <p><b>Via Alpina - der längste Wanderweg durch die Alpen</b></p>
                <p>Der umfangreichste Weitwanderweg entlang des gesamten Alpenbogens wird im Rahmen des "Internationalen Jahres der Berge" im Sommer 2002 eröffnet. Unter Federführung der GTA (Grande Traverse des Alpes) und unter Einbeziehung der im CAA vertretenen alpinen Verbände wurde der Weg durch acht Staaten konzipiert. Als größter Alpiner Verein ist der DAV mit seinen Sektionen und deren Arbeitsgebieten in Deutschland und Österreich ein wichtiger Projektpartner. Und unter der Federführung des DAV wird am 21. und 22. Juni 2002 die Via Alpina in Oberstdorf offiziell mit einem Festakt und dem "Markt der Regionen" eröffnet. Dabei lag es auf der Hand, Oberstdorf als Veranstaltungsort zu wählen: Dort treffen sich drei der insgesamt fünf Wege.</p>
                <p>Gleichzeitig ist die Gemeinde Oberstdorf auch Ziel der Sommerdurchquerung des DAV, die anlässlich des Internationalen Jahrs der Berge vom 16. bis 21. Juni stattfindet und von Berchtesgaden nach Oberstdorf führt. Auf fünf Etappen und bei sechs Abendveranstaltungen werden Themen wie Naturschutz, Direktvermarktung, Familienbergsteigen oder Schutzwaldaufforstungen diskutiert und Fachleute, Bergsteiger aber auch Feriengäste angesprochen.</p>
                <p>Natur entdecken auf der Via Alpina<br />
                Entlang ihrer 6000 km langen Strecke von Monaco nach Triest lädt die Via Alpina ein zur Entdeckung des Natur- und Kulturerbes im gesamten Alpenraum. Dazu gehören z.B. das Schloß Neuschwanstein ebenso wie der eindrucksvolle Nationalpark Berchtesgaden. Sie spricht nicht nur den sportlichen Wanderer an, sondern auch eine breitere Öffentlichkeit, die gerne eine Woche oder einige Tage lang eine alpine Region über Grenzen hinaus entdecken möchte. Nicht weniger als 60 Grenzübergänge werden wandernd auf einer Route möglich. Dabei wurden die meisten der alpinen Gebirgsgruppen mit einem Netz auf markierten Bergwanderwegen ohne Kletterpassagen erschlossen. Rund 40 Natur- und Nationalparks und Naturschutzgebiete werden dabei durchquert.</p>
                <p>Die Via Alpina ist die erste offiziell festgelegte Wanderstrecke, die alle acht Alpenstaaten verbindet: Italien, Österreich, Frankreich, die Schweiz, Slowenien, Liechtenstein, Monaco und den bayerischen Teil der Alpen in Deutschland. Um das Ausmaß und die Vielseitigkeit des Alpenraums widerzugeben, genügte es nicht, die Strecke lediglich entlang des "klassischen" Alpenhauptkamms Wien-Nizza zu führen. Deshalb wurde sie in fünf Teilstrecken gegliedert:</p>
                <ol>
                        <li><b>"Der Rote Weg"</b>:  Ein Verbindungsweg durch alle acht Alpenländer von Triest bis Monaco, an welchen die anderen Teilstrecken angeschlossen sind: Julische Alpen - Karawanken - Karnische Alpen - Dolomiten - Zillertal - Tuxer Alpen - Karwendel - Wetterstein - Lechtaler Alpen - Allgäu - Rätikon - Silvretta - Rhätische Alpen (Graubünden/ Ortler) - Lepontische Alpen (Lombardei/ Tessin) - Walliser Alpen - Berner Alpen - Chablais - Mont-Blanc - Grajische Alpen (Aostatal/ Vanoise) - Dauphiné - Queyras - Cottische Alpen - Seealpen - Niederpiemont - Ligurische Alpen.</li>
                        <li><b>"Der violette Weg"</b>: durch die Ostalpen: östliche Julische Alpen - Karawanken - Steirische Alpen - Niedere Tauern - Dachstein - Salzburger Alpen - Berchtesgadener Alpen - Chiemgauer Alpen - Bayerische Voralpen - Ammergauer Alpen - Allgäu.</li>
                        <li><b>"Der gelbe Weg"</b>: verbindet die Kalkmassive des Südens mit denen des Nordens und überquert die Hauptkette: westliche Julische Alpen - Karnische Alpen - Dolomiten - Ötztal - Lechtaler Alpen - Allgäu.</li>
                        <li><b>"Der grüne Weg"</b>: von Liechtenstein zum Berner Oberland: Rätikon - Zentralschweiz- Berner Alpen.</li>
                        <li><b>"Der blaue Weg"</b>: Monte Rosa - Gran Paradiso - Monviso - Apennin: Wallis - Penninalpen - Kottische Alpen - Seealpen.</li>
                </ol>
                <p>Die Via Alpina versteht sich als "roter Faden", der sich durch die Alpenregionen zieht und eine Fülle von Zugangsmöglichkeiten bietet, diese zu entdecken. Die Via Alpina macht Lust auf Natur.</p>
                <p>Dabei ging es nicht darum, neue Wanderwege einzurichten, sondern darum, dass das bestehende Netzwerk, wie den Maximiliansweg in grenzübergreifendem Sinne zu neuer Geltung für den Weitwanderer bringen. Wenn auch jedes Alpenland ein Netz gut entwickelter örtlicher, regionaler, nationaler bzw. europäischer Wanderwege besitzt, so gibt es jedoch bis heute keinen bekannten Weg, welcher ausdrücklich Österreich, die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Liechtenstein, Italien, Monaco und Slowenien verbindet. Wanderer, die derzeit das gesamte Alpengebiet durchlaufen, benutzen im allgemeinen den nationalen österreichischen Nord- oder Zentralalpenweg, dann den Schweizer Walserweg und zum Schluss die Grande Traversata delle Alpi/ Sentiero Italia in Italien oder die Grande Traversée des Alpes/ GR5 in Frankreich und umgehen somit Slowenien und Monaco im Süden sowie meistens auch Deutschland und Liechtenstein im Norden.</p>
                <p>Die Planungen der Via Alpina wurden von einer besonderen Persönlichkeit geleitet, von jemandem, der bekannt für sein Engagement für die Bergregionen ist. Luciano Caveri, Europa-Abgeordneter für das Aostatal. Er ist Präsident der italienischen parlamentarischen Gruppe "Freunde der Berge", Präsident des italienischen Komitees für das Jahr 2002 - das Internationale Jahr der Berge - sowie seit dem Sommer 2000 Präsident der Europäischen Vereinigung der Gewählten von Bergregionen (AEM). Außerdem verfügt er über große Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit und ist dank seiner valdotanischen Herkunft gleichermaßen Bürger des einzigen Landes, dessen Territorium von einem bis zum anderen Ende des Alpenbogens reicht, sowie Vertreter einer der vielen sprachlichen Minderheiten, die den Reichtum und die Vielseitigkeit des Alpenraumes ausmachen.</p>
                <p>Aus zwei wesentlichen Gründen wurde der Name "Via Alpina" für den Wanderweg von den Projektpartnern angenommen: Es handelt sich um einen einzigen internationalen Namen lateinischer Sprache, der in allen gleichsam verständlich ist, ohne eine der gesprochenen Sprachen zu bevorzugen. Zudem benennt er mit großer Klarheit die Art des Projekts (ein Weg, "Via") wie auch den Anspruch, den gesamten Alpenraum zu vertreten.</p>
                <p>Infos: <a href="http://www.via-alpina.com" target="_blank">www.via-alpina.com</a></p>
</body>
</html>
