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<title>Sektion Würzburg des DAV</title>
<meta name="description" content="DAV Sektion Würzburg Webseite">
<meta name="author" content="Dirk Lang">
<meta name="keywords" content="DAV, Sektion Würzburg, Alpenverein">
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<table id="headline">
<tr>
 <td>Naturschutz</td>
 <td class="right"><img src="../_graphics/icons/icon_naturschutz.png"
      alt="Symbol Naturschutz" style="width: 32px; height: 32px; border: none;"
      title="Symbol Naturschutz" /></td>
</tr>
</table>
<br />
<table cellspacing="0" width="100%">
<tr>
 <td class="tab free six"><a href="natur_und_umwelt.html">Natur & Umwelt</a></td>
 <td class="tab free six"><a href="natur_termine.php">Termine</a></td>
 <td class="tab sel six">Alpenkonvention</td>
 <td class="tab free six"><a href="naturschutzgebiet_kalbenstein.html">NSG Grainberg-Kalbenstein</a></td>
 <td class="tab free six"><a href="via_alpina.html">Via Alpina</a></td>
 <td class="tab free six"><a href="natura2000.html">Natura 2000</a></td>
</tr>
</table>
<br />
<h3><a name="Oben">Alpenkonvention</a></h3>
                <p>Die Kommunen und die Alpenkonvention</p>
<p>Das zentrale Anliegen der Alpenkonvention ist es, <b>Massnahmen zum Schutz des Alpenraums</b> mit der <b>nachhaltigen, zukunftsweisenden Entwicklung der Regionen</b> zu verknüpfen. Sie steht damit im Zeichen des Konzepts der <b>nachhaltigen Entwicklung</b>, welches 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio ins Rampenlicht der internationalen Politik gerückt wurde. Die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ist ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung. Dass die Alpenkonvention gerade in den Gemeinden des Alpenraums mit konkreten Inhalten gefüllt wird, ist deshalb von zentraler Bedeutung.</p>
<p>Die <b>Alpenkonvention</b> ist ein <b>völkerrechtlicher Vertrag zwischen Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Schweiz, Slowenien und der Europäischen Union</b>. Sie wurde 1991 unterzeichnet. Vertragsziel ist der Schutz der Alpen und nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung der Schutz- und Nutzungsinteressen.</p>
<p>Zur Präzisierung der Rahmenkonvention sind Durchführungsprotokolle in zwölf Bereichen vorgesehen:</p>
<ul type="disc">
<li><a href="#i1">Bevölkerung und Kultur</a></li>
<li><a href="#i2">Raumplanung und nachhaltige Entwicklung</a></li>
<li><a href="#i3">Luftreinhaltung</a></li>
<li><a href="#i4">Bodenschutz</a></li>
<li><a href="#i5">Wasserhaushalt</a></li>
<li><a href="#i6">Naturschutz und Landschaftspflege</a></li>
<li><a href="#i7">Berglandwirtschaft</a></li>
<li><a href="#i8">Bergwald</a></li>
<li><a href="#i9">Tourismus und Freizeit</a></li>
<li><a href="#i10">Verkehr</a></li>
<li><a href="#i11">Energie</a></li>
<li><a href="#i12">Abfallwirtschaft</a></li>
</ul>
Weitere Informationen über die Alpenkonvention auf <a target="_blank" href="http://www.alpenkonvention.de">www.alpenkonvention.org</a> oder auf <a target="_blank" href="http://www.cipra.org">www.cipra.org</a><br /><br />
Ziele der Maßnahmen auf den zwölf Gebieten (Rahmenkonvention der Alpenkonvention Art. 2, Absatz 2)<br /><br />
<h5><a name="i1" id="i1">Bevölkerung und Kultur</a></h5>
Achtung, Erhaltung und Förderung der kulturellen und gesellschaftlichen Eigenständigkeit der ansässigen Bevölkerung, Sicherung der Lebensgrundlagen, namentlich umweltverträgliche Besiedlung und wirtschaftliche Entwicklung, Förderung gegenseitigen Verständnisses und partnerschaftlichen Verhaltens alpiner und außeralpiner Bevölkerung<br />
<br />
<h5><a name="i2" id="i2">Raumplanung und nachhaltige Entwicklung</a></h5>
Sicherung einer sparsamen und rationellen Nutzung und einer gesunden, harmonischen Entwicklung des Gesamtraumes unter besonderer Beachtung der Naturgefahren, unter Vermeidung von Über- und Unternutzung sowie der Erhaltung oder durch Wiederherstellung natürlicher Lebensräume, durch umfassende Klärung und Abwägung der Nutzungsansprüche<br />
<br />
<h5><a name="i3" id="i3">Luftreinhaltung</a></h5>
Drastische Verminderung von Schadstoffemissionen und -belastungen und der Schadstoffverfrachtung von außen, auf ein Maß, das für Menschen, Tiere und Pflanzen nicht schädlich ist<br />
<br />
<h5><a name="i4" id="i4">Bodenschutz</a></h5>
Verminderung der quantitativen und qualitativen Bodenbeeinträchtigungen insbesondere durch bodenschonende land- und forstwirtschaftliche Produktionsverfahren, sparsamen Umgang mit Grund und Boden, Eindämmung von Erosion sowie Beschränkung der Versiegelung von Böden<br />
<br />
<h5><a name="i5" id="i5">Wasserhaushalt</a></h5>
Erhaltung oder Wiederherstellung gesunder Wassersysteme insbesondere durch die Reinhaltung der Gewässer, durch naturnahen Wasserbau und durch eine Nutzung der Wasserkraft unter gleicher Berücksichtigung der Interessen der ansässigen Bevölkerung und der Umwelt<br />
<br />
<h5><a name="i6" id="i6">Naturschutz und Landschaftspflege</a></h5>
Schutz, Pflege und erforderlichenfalls Wiederherstellung von Natur und Landschaft, dass die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt einschließlich ihrer Lebensräume, die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige Leistungsfähigkeit der Naturgüter sowie Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und Landschaft in ihrer Gesamtheit gesichert werden<br />
<br />
<h5><a name="i7" id="i7">Berglandwirtschaft</a></h5>
Bewirtschaftung der traditionellen Kulturlandschaften, Erhaltung einer standortgerechten, umweltverträglichen Landwirtschaft unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen<br />
<br />
<h5><a name="i8" id="i8">Bergwald</a></h5>
Stärkung und Wiederherstellung der Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion durch Verbesserung der Widerstandskraft der Waldökosysteme, namentlich mittels einer naturnahen Waldbewirtschaftung unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen<br />
<br />
<h5><a name="i9" id="i9">Tourismus und Freizeit</a></h5>
Einschränkung umweltschädigender Aktivitäten, Einklang zwischen Tourismus- und Freizeitaktivitäten und den ökologischen und sozialen Erfordernissen<br />
<br />
<h5><a name="i10" id="i10">Verkehr</a></h5>
Senkung der Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und des alpinen Verkehrs auf ein Maß, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist unter anderem durch eine verstärkte Verlagerung des Verkehrs, insbesondere des Güterverkehrs, auf die Schiene<br />
<br />
<h5><a name="i11" id="i11">Energie</a></h5>
Natur- und Landschaftsschonende sowie umweltverträgliche Erzeugung, Verteilung und Nutzung der Energie, Förderung energiesparender Maßnahmen<br />
<br />
<h5><a name="i12" id="i12">Abfallwirtschaft</a></h5>
Besondere Berücksichtigung der Abfallvermeidung, Abfallerfassung, Abfallverwertung und -entsorgung, angepasst an die besonderen Bedürfnisse des Alpenraums<br />
<br />
<br />
<table width="75%">
<tr>
 <th align="left" colspan="2">Weiterführende Links:</th>
</tr>
<tr>
 <td width="50%"><a target="_blank" href="http://www.alpenallianz.org">www.alpenallianz.org</a></td>
 <td width="50%">Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen</td>
</tr>
<tr>
 <td><a target="_blank" href="http://www.alparc.org">www.alparc.org</a></td>
 <td>Netzwerk alpiner Schutzgebiete</td>
</tr>
<tr>
 <td><a target="_blank" href="http://www.alpmedia.net">www.alpmedia.net</a></td>
 <td>Informationsdienst für die Alpen</td>
</tr>
<tr>
 <td><a target="_blank" href="http://www.cipra.de">www.cipra.de</a></td>
 <td>CIPRA Deutschland</td>
</tr>
<tr>
 <td><a target="_blank" href="http://www.euregio.net">www.euregio.net</a></td>
 <td>EuRegio Salzburg, Traunstein, BGL</td>
</tr>
<tr>
 <td><a target="_blank" href="http://www.jahr-der-berge.de">www.jahr-der-berge.de</a></td>
 <td>2002 Das internationale Jahr der Berge</td>
</tr>
<tr>
 <td><a target="_blank" href="http://www.umweltministerium.bayern.de">www.umweltministerium.bayern.de</a></td>
 <td>Landesentwicklungsministerium Bayern</td>
</tr>
</table>
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</html>
